Vor einigen Tagen habe ich dieses Rezept entdeckt. Quinoa-Pizza "Muffins". Wie gesund und eiweißreich Quinoa ist, habe ich euch ja schon hier erklärt.Und ich kenne niemanden, der nicht gerne Pizza isst ;) Da ich bis auf Quinoa alle Zutaten im Haus hatte, wollte ich am Samstag noch schnell los, das Pseudogetreide besorgen und dann diese leckeren Muffins backen.
Leider scheint es einen Lieferengpass bei Alnatura für Quinoa zu geben, ich hätte 6 € für 500gr einer anderen Marke ausgeben sollen, so viel war es mir dann doch nicht wert, also entschied ich mich für Amaranth. Mit ca. 16 gr Protein ist es Quinoa ziemlich ähnlich. Und so begab ich mich an die Arbeit.
Vielleicht sollte ich vorweg nehmen, dass bei diesem Rezept ziemlich viel falsch gelaufen ist. Mein erster Fehler lag bei der Zubereitung des Amaranths. Laut Packung soll man Amaranth mit der dreifachen Menge Wasser kochen. Als das Pseudogetreide bereits weich gekocht war, befand sich noch sehr viel Wasser im Topf, das ich dann abgeschöpft habe. Die Masse war jedoch immer noch ziemlich feucht.
Nun sollten zu dem Amaranth bzw. Quinoa, Mozzarella, Zwiebel und Kirschtomaten auch 2 große Eier gegeben werden. Ich weiß nicht, ob es an mir oder dem Rezept liegt, aber eine feuchte Amaranthmasse und 2 große Eier haben zusammen mit den anderen Zutaten einen sehr flüssigen Teig ergeben. Da ich mir nicht vorstellen konnte, diese Flüssigkeit in Papier-Muffinförmchen zu packen (bei meinem Glück wären die durchgeweicht und ausgelaufen), habe ich eine Kastenform mit Backpapier ausgelegt und die Masse darin ca. 30 - 45 Minuten in den Backofen geschoben.
Das Ergebnis sah nun ganz und gar nicht so aus wie auf der Hompage. Und ich muss zugeben, dass es auch nicht so gut schmeckte, wie ich es mir ausgemalt hatte. Hier lag aber zugegebenermaßen auch mein 2. Fehler, da ich zu vorsichtig mit den Gewürzen war. Also wer's nachkochen möchte: ruhig kräftig würzen!
Mit ein bisschen Nachwürzen und einer Salatbeilage hatte ich trotzdem noch ein leckeres Abendessen ;)
Sonntag, 21. April 2013
Freitag, 19. April 2013
Fit Friday
Sport- bzw. lauftechnisch war es bei mir die letzten Tage eher ruhig. Bei meinem 5km Lauf am Sonntag(naja es war mehr ein "woggen") merkte ich schon, dass meine Beine von den 5km am Vortag noch schwer waren, und bin es deswegen auch eher langsam angegangen. Abends kam dann aber trotzdem die Quittung. Schmerzen im linken Fuß an der Außenkante. Überlastung, mist! Dabei dachte ich, dass ich meinem Körper vertrauen kann, aber mehr oder weniger plötzlich 4x laufen in einer Woche war wohl doch zu viel. Schonen war also angesagt. Theoretisch hätte ich ja trotzdem Übungen für den Oberkörper machen können, aber hier ging es drunter und drüber (es waren zunächst viel Wasser, ein nasser Teppich, Schränke ausräumen und verschieben und anschließend kein warmes Wasser für 3 Tage involviert) so dass ich nicht zum Trainieren gekommen bin, und in meinem Zimmer auch überhaupt kein Platz war (ernsthaft!). Gestern waren die Schmerzen schon so gut wie verschwunden und es gab dann endlich wieder 30 Minuten bodyweight exercises, und plötzlich fühlte ich mich wieder viel besser ;) Heute merke ich überhaupt nichts mehr und werde deshalb nach dem Krafttraining noch ein wenig auf den Crosser gehen (ich gehe davon aus, dass die Bewegung beim Crossen die betroffene Stelle im Fuß nicht so stark belastet wie laufen).
Mein Plan für die nächsten Tage:
Der Plan gilt natürlich nur, soweit mein Fuß mitmacht, sollte ich wieder Beschwerden haben, werde ich sofort einen oder mehrere Ruhetage einlegen. Ob ich meinen Ruhetag am Montag oder Mittwoch einlege entscheide ich nach meinem Körpergefühl.
Ich wünsche euch allen ein sportliches und/ oder entspanntes Wochenende!
Mein Plan für die nächsten Tage:
Der Plan gilt natürlich nur, soweit mein Fuß mitmacht, sollte ich wieder Beschwerden haben, werde ich sofort einen oder mehrere Ruhetage einlegen. Ob ich meinen Ruhetag am Montag oder Mittwoch einlege entscheide ich nach meinem Körpergefühl.
Ich wünsche euch allen ein sportliches und/ oder entspanntes Wochenende!
Donnerstag, 18. April 2013
Protein-Pancakes
Ich hätte ja nicht damit gerechnet, dass das Bild meines Protein-Pancakes und mein Versprechen, euch das dazugehörige Rezept nachzuliefern, auf so großes Interesse stößt. Aber irgendwie ist es ja doch berechtigt, denn die Pancakes sind nicht nur super lecker (und das ganz ohne Zusatz von Zucker oder Süßstoffen, die Süße kommt hier ausschließlich aus einer reifen Banane) und sehr einfach und schnell gemacht. Während meine Version nicht ganz vegan ist, lässt sich das Rezept ohne Schwierigkeiten veganisieren. Außerdem ist es auch noch glutenfrei.
Was braucht ihr dafür?
- eine möglichst schon etwas reifere Banane (je reifer, desto süßer schmecken die Pancakes später)
- 1 TL Erdnussmus (ich vermute, dass sich auch jedes andere Nussmus dafür eignet)
- 1 Ei (wer es lieber vegan mag, kann sich aus Chia Samen/ Leinsamen und Wasser einen Ei-Ersatz basteln, habe aber noch keine Erfahrung damit, wie es sich auf die Konsistenz auswirkt)
- 2 TL Proteinpulver (falls nicht vorhanden, kann man auch einfach mehr von den nachfolgenden Zutaten nehmen, ich habe das neutrale Proteinpulver von SunWarrior verwendet)
- 2 TL gemahlene Mandeln (bekommt man in jedem Supermarkt bei den Backzutaten)
- 2 TL Kokosmehl (lässt sich evtl. auch durch herkömmliche Kokosraspeln ersetzen)
- Kokosöl oder anderes Öl zum Ausbacken
- evtl. etwas Hefe/ Backpulver damit es "fluffiger" wird
Und wie funktioniert das jetzt? Ganz einfach!
Banane & Erdnussmus in eine Schüssel geben und in der Mikrowelle kurz erhitzen und anschließend mit einer Gabel zerkleinern
Die restlichen Zutaten (bis auf das Öl) hinzugeben und gut vermischen.
Falls der Teig zu trocken ist, evtl. etwas Wasser/ Milch(alternative)
hinzugeben
In einer Pfanne mit Öl kleine Pfannkuchen formen und ausbacken lassen, wenden.
Fertig! Guten Appetit!
Mittwoch, 17. April 2013
What I ate Wednesday
Eiweißbombe zum Frühstück: Quark mit Quinoa und Chia
Quinoa mit Möhren und Blumenkohl
Rote Linsen mit Ofengemüse (Brokkoli, Möhren, Blumenkohl) und frischen Kirschtomaten

Protein-Pancakes (Rezept folgt morgen)
Zucchininudeln mit gebratenem Tofu, Paprika und Tomatensoße
Dienstag, 16. April 2013
Achte auf deine Gewohnheiten...
... denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal. (Chin. Sprichwort)
Vielleicht kommt euch das ja bekannt vor. Befinde ich mich
in stressigen oder unangenehmen Phasen in meinem Leben, bin ich traurig oder
aufgeregt, greife ich (leider) oft zum Essen. Während andere Menschen, wenn sie
wütend oder traurig sind, Sport treiben um sich abzureagieren, verkrieche ich
mich lieber unter der Bettdecke. So war das eigentlich schon „immer“ (also so
lange ich mich erinnern kann) bei mir. Natürlich habe ich immer die Menschen
beneidet, die sich bei Sorgen/ Problemen/ Stress beim Sport ausgepowert haben
und bei Stress eher ab- als zunehmen. Ich dachte immer: So ist das eben, so
bist du eben, das kann man nicht ändern.
In den letzten Monaten, eigentlich seit Ende letzten Jahres,
habe ich mich dann immer wieder mit der Entstehung und dem Antrainieren von
Gewohnheiten beschäftigt. Es fing an mit einem Artikel, den ich leider nicht
mehr wiederfinde, der - meiner Meinung
plausibel – erklärt, dass es viel sinnvoller ist, sich für jeden Monat des neuen
Jahres eine Sache vorzunehmen, als viele große Vorsätze. Dann findet man ja in
verschiedenen Quellen die „Regel“, dass der Körper 21 bzw. 30 Tage braucht, um
eine neue Gewohnheit zu etablieren. D.h. wenn ich eine bestimmte Tätigkeit drei
oder vier Wochen jeden Tag ausführe, wird sie für mich zur Gewohnheit. Ich bezweifle
zwar, dass es so „einfach“ ist (wie viele Menschen diäten für ein paar Wochen/
Monate, und fallen dann doch in ihre alten Ernährungsgewohnheiten zurück? Da
steckt also sicher doch mehr dahinter…).
Schon seit einigen Monaten lese ich regelmäßig die
Newsletter von Zeit zu leben. Außerdem folge ich ihnen auf Facebook. Dort
posten die Autoren in mehr oder weniger regelmäßigen Abstanden die „Frage des
Tages“. Eine Frage ist mir dabei besonders ins Auge gefallen:
·
Zeit zu leben: Welche Kleinigkeit – täglich
getan – würde mein Leben auf Dauer deutlich verbessern? (Den Link dazu findet ihr hier)
Beim Lesen dieser Frage kam mir sofort „Ordnung“ in den
Sinn. Warum? Weil ich oft dazu neige, während der Woche Chaos zu erzeugen und
dann das Wochenende dazu nutzen muss, dieses zu beseitigen. Ich habe mir also
mehr oder weniger jeden Abend meinen Handywecker auf „10 Minuten“ und dann so
lange aufgeräumt, bis der Wecker klingelte.
Diese Methode wende ich nun seit Anfang des Jahres an.
Meistens funktioniert es, ab und zu kommen einfach andere Dinge dazwischen. Die
Gewohnheit ist noch nicht so automatisiert wie Zähneputzen (wenn man bedenkt,
dass ich dieser Tätigkeit auch bereits ca. 26 Jahre und nicht erst 3,5 Monate
nachgehe …), aber es fällt mir heute viel leichter als zu Beginn des Jahres.
Ich neige inzwischen dazu, auch ohne Handywecker ab und zu die kleine Unordnung
zu beseitigen. Was ich daraus gelernt habe? Ich kann mir neue Gewohnheiten
antrainieren.
Vor ein paar Tagen habe ich dann bei meiner lieben Blogger-Kollegin
Anni gelesen, wie sie sich bei schlechter Laune mit Sport abreagiert (hier geht’s zum
Post) Und je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr wurde mir klar: Wenn ich in
der Lage bin, mir neue Gewohnheiten anzutrainieren, dann kann ich auch alte
Gewohnheiten ändern. Ich möchte also in Zukunft Stress und Ärger nicht mehr mit
Frustessen und Unter-der-Bettdecke-verkriechen bekämpfen, sondern mit Sport.
Klingt für euch jetzt wahrscheinlich ziemlich banal, für mich eine riesige
Erkenntnis ;)
Um meine Fortschritte besser dokumentiere zu können, habe
ich mich mal nach Apps und Online-Tools umgesehen, und Folgendes entdeckt:
- Vorteile: Kostenlos, nette übersichtliche Darstellung
- Nachteil: Es lassen sich nur bis zu 3 Gewohnheiten protokollieren
- Vorteil: Unendliche Anzahl an Gewohnheiten, „Gewichtung“ kann selbst bestimmt werden (gebe ich mir für 10 Minuten aufräumen 1 oder 3 Punkte?
- Nachteil:Nicht als App verfügbar, Darstellung im Diagramm wie bei Hab it nicht möglich
·
·
Wenn euch jetzt noch die nötigen Gewohnheiten zur Umsetzung
fehlen, empfehle ich dir die 55 Gewohnheiten glücklicher und erfolgreicherMenschen von Tim von mymonk.de ;)
Welche schlechten Angewohnheiten habt ihr? Habt ihr schon versucht, sie zu ändern? Benutzt ihr ein Tool, um eure Erfolge aufzuzeichnen?
·
Mittwoch, 10. April 2013
What I Ate (Wednesday)
Wer von euch mehr oder regelmäßig englischsprachige (und zum Teil auch deutsche) Blogs liest, kennt es sicher bereits. Da ich es aber nie schaffe, einen kompletten Tag zu fotographieren, gibt's hier einfach eine ungeordnete Liste der Dinge, die ich die letzten Tage so gegessen und getrunken habe.


Grüne Smoothies gab es eigentlich jeden Tag. Drin waren meist Dinge wie Spinat, Brokkoli, Grünkohl, Banane, Apfel, Kiwi, Beeren, Ingwer.
Frühstück
Grüner Smoothie, grüner Tee und Quinoa Frühstücks"brei"
Haferflocken, Milch, Apfel, Chia
(Vor-)Mittagstief mit Kaffee bekämpfen!
Mittags
Leckeres Mittagessen! Ofengemüse (TK Gemüse + Öl, Salz, Pfeffer, Gewürzen mischen und in den Ofen) mit gebratenem Tofu
Der Rest der Kichererbsen-Tomaten-Paprika-Füllung kam am nächsten Tag in eine Zucchini
geröstete Kichererbsen
Zwischendurch
Apfel-Ingwer-Wasser
Sonntag, 7. April 2013
Bist du ein Läufer?
Dieser Gedanke stieg in mir hoch, als ich nach Luft ringend,
kaum schneller als ein Fußgänger auf dieser Strecke gewesen wäre, nach meinem
ersten Lauf Zuhause ankam.
Ich war heute Laufen. Das erste Mal seit einer gefühlten
Ewigkeit. Meine regelmäßigen Laufe sind schon über 2 (zwei!!) Jahre her. Zu
meinen besten Zeiten konnte ich 10km – zwar seeehr langsam, aber immerhin – durchlaufen.
Aber warum habe ich aufgehört?
Ganz ehrlich? Nach meinem heutigen Lauf (kalt, Sonnenschein,
Musik, und vor allem das Gefühl danach) kann ich es nicht nachvollziehen. Daher
möchte ich es lieber meine „vorgeschobenen“ Gründe nennen. Keine Zeit (bei
diesem Grund möchte ich am liebsten laut lachen, denn eigentlich ist er
lächerlich). Ich bin „damals“ regelmäßig jeden Samstag und Sonntag morgens gelaufen.
So früh wie möglich, damit mich so wenig Menschen wie möglich dabei beobachten,
und so wenig Autos wie möglich auf den Straßen sind. Dann habe ich einen Mann
kennengelernt, und das Wochenende entweder im Zug (Fernbeziehung…) oder mit ihm
verbracht. Warum ich es damals nicht geschafft habe, Laufen und Beziehung unter
einen Hut zu bringen weiß ich nicht, ich war wohl überfordert.
Irgendwann wollte ich wieder anfangen und dann war es „zu
spät“. Ich wusste, würde ich jetzt wieder anfangen zu laufen, meine Kondition
wäre hinüber und ich käme bei weitem nicht an meine alten Leistungen heran. Das
hätte mich frustriert. Und ich wäre nach dem Lauf unglücklicher als vorher
gewesen. So dachte ich. Und dann waren da ja noch die anderen Menschen. Die würden
mich sehen, eventuell dumme Sprüche ablassen.
Aber heute bin ich gelaufen. Meine Kondition war miserabel.
Es gab keine dummen Sprüche (von den bösen Blicken der überdimensionalen
Bulldogge mal abgesehen). Und ich bin stolz auf mich. Und ich werde wieder zum
Läufer. Oder bin ich es schon?
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